Eine Ausnahmeerscheinung war er, der gebürtige Elberfelder Engelbert vom Bruck (1739 - 1813), der auf Betreiben von Krefelder mennonitischen Freunden in die Seidenstadt kam, 1772 ihr Bürger wurde und seit 1777 in der Weltfirma von der Leyen arbeitete. Aber er passte zum geistigen Klima einer Stadt, die als Toleranzenklave und als merkantiler Augapfel des preußischen Königs im 18. Jahrhundert nun wirklich eine Ausnahmestadt war.
Vom Bruck wurde der erste überregional bekannte Publizist und Schriftsteller Krefelds. In seinem Briefwechsel teilte er mutig und kritisch zugleich seine vom intensiven Studium aufklärerischen Gedankengutes geprägten Stellungnahmen einem großen Kreis von Freunden und bedeutenden Männern seiner Zeit mit, darunter so berühmten wie Friedrich Nicolai und Friedrich Schiller.
Vom Brucks Briefe geben aber auch einen anrührenden Einblick in
die persönliche Lebenssituation der Menschen im 18. Jahrhundert.
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unter Leitung von Dieter Hangebruch informiert gern über weitere lohnenswerte Objekte der Stadtforschung. An der Mitarbeit Interessierte wenden sich bitte an info1@heimat-krefeld.de. Siehe auch unter Presse 2006 |